| [00:15.88] |
Bist du das Grab nach dem sich meine Worte sehnen |
| [00:25.92] |
bist du der Abgrund zwischen Ja und Nein |
| [00:34.21] |
fall ich im Taumel von der Schneide meiner Sehnsucht |
| [00:44.01] |
ließ ich zu Unrecht dich mit deiner Angst allein |
| [00:57.08] |
Kann uns die schwarze Nacht denn nicht verbrüdern |
| [01:06.94] |
wenn blicklos wir uns weich umschlingen |
| [01:15.12] |
ist's trügerisch und eine so infame Tat |
| [01:24.25] |
durch deren zähen Leib wir nie zur Wahrheit dringen |
| [01:39.14] |
Setz deinen Fuß aufs Haupt der Worte die dich knechten |
| [01:46.31] |
Brich mit Erinnerungen schwärzester Gestalt |
| [01:53.10] |
Gestatte links den Stolz und Güte dir zur Rechten |
| [02:02.11] |
Und gib dem Kind in deinen Augen Halt |
| [02:16.66] |
Muss ich mich ohne Widerstand verschwenden |
| [02:25.79] |
damit du deine Traurigkeit bezwingst |
| [02:33.63] |
muss Staub von deinen leisen Schwüren rieseln |
| [02:43.19] |
die du viel lieber selbst empfingst |
| [03:03.78] |
Setz deinen Fuß aufs Haupt der Worte die dich knechten |
| [03:10.80] |
Brich mit Erinnerungen schwärzester Gestalt |
| [03:17.59] |
Gestatte links den Stolz und Güte dir zur Rechten |
| [03:24.46] |
Und gib dem Kind in deinen Augen Halt |
| [03:41.05] |
Bist du so ganz und gar zerbrochen |
| [03:49.32] |
ist deine Haut so dünn und zart wie Schnee |
| [03:56.09] |
darf ich erinnernd dich ein Stück begleiten |
| [04:04.36] |
damit ich deine Lippen wieder lächeln seh |